Wir stellen uns vor


Wer wir sind:

  • Die Selbsthilfegruppe Kopfhoch wurde 2014 aus Teilnehmern, die sich nach ihrer Entlassung aus der EvKB Tagesklinik-Ost regelmäßig zum Kaffeeklatsch traf, gegründet. Es war eine nette und überschaubare Gruppe mit circa 7 Teilnehmern. Ende 2018 wurde die Gruppe umstrukturiert. Wir wollten uns "sichtbar" machen und mit verschiedenen Institutionen, wie "Der Paritätische Kontaktstelle-Bielefeld" und dem "Evangelischen Klinikum Bethel" gemeinsam daran mitwirken, die Erkrankung Depression aus der Tabuzone zu holen, um sie in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Etwa zeitgleich gingen wir mit unserer Website online und habe die Gruppe in Kopfhoch-Bielefeld umbenannt. Da sich die Gruppe stetig vergrößerte und bis heute mit keinerlei Fluktuationen behaftet ist, hat uns das Evangelische Klinikum Bethel einen größeren Gruppenraum für unsere wöchentliche Gruppentreffen im Klinikum Johannesstift zur Verfügung gestellt. Aktuell besteht unsere Gruppe aus 29 Personen. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl liegt bei ca. 13 Personen pro Gruppenabend. Das Alter unserer Teilnehmer bewegt sich zwischen Mitte 20 und Ende 50 Jahren.

Was wir sind:

  • Wir verstehen uns als eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen für Betroffene. Deshalb möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ärzte und Therapeuten an unseren Gruppentreffen nicht teilnehmen. Wir können somit keine Erkrankungen diagnostizieren, therapieren oder heilen.

Unsere Situation als Betroffene:

  • Unsere Teilnehmer sind zum Teil in Rente (EMR =  Erwerbsminderungsrente), krankgeschrieben und/oder auf Reha  wartend, aber auch voll berufstätig. Einige haben sowohl  Erfahrung mit Psychotherapie, manche mit entsprechenden  Medikamenten oder ambulanten/stationären Klinikaufenthalten.  In anderen Fällen trifft weder das eine, noch das andere zu.

Wer zu uns passt:

  • Menschen mit Depressionen und/oder Ängsten. Ärztliche und therapeutische Betreuung, oder  medikamentöse Behandlungen sind keine Voraussetzungen dafür, um sich unserer Selbsthilfegruppe anzuschließen. Jeder ist uns herzlich willkommen.

Jeder ist anders:

  • In einer Gruppe treffen verschiedene Typen von Menschen aufeinander. Wir sind ein bunter Mix. Niemand muss sich für seine Belange, Vorstellungen oder sein Anliegen schämen.

Wie wir unsere Treffen gestalten:  

  • Wir starten mit einer Befindlichkeitsrunde, sprechen über allgemeine Themen oder gehen auf den Gesprächsbedarf unserer Teilnehmer ein und enden mit einer Abschlussbefindlichkeit.

   Was wir sonst noch so machen:

  • Lachen! Auch Menschen mit Depressionen lachen gerne. Außerhalb unserer Gruppenabende treffen sich verschiedene Teilnehmer gerne mal zu gemeinsamen Unternehmungen.

Unser Ziel:

  • Gemeinsam sind wir stark! In kleinen Schritten wollen wir wieder in die Gemeinschaft, zurück in die Gesellschaft, raus aus der Isolation. Jeder für sich, so gut er kann, gemeinsam in der Gruppe. Wandern oder Spaziergänge, Stammtisch oder mal ein gemeinsames Abendessen in netter Runde... auch Ausflüge und, und...